Praxis für ganzheitliche Ernährung und Ayurveda-Massagen

Meine Philosophie

Ich bin schulmedizinisch ausgebildete Ernährungsberaterin mit Zusatzausbildung in Ayurveda und gleichzeitig Verfechterin einer eiweiss- und fettreichen jedoch kohlenhydratarmen Ernährung. Immer wieder werde ich von verschiedener Seite auf meine Haltung angesprochen, weil ich damit weder den gängigen Ernährungsempfehlungen folge noch die kohlenhydratreiche, primär vegetarische Ayurveda-Ernährung propagiere. Ich nehme deshalb die Gelegenheit wahr und schildere in der Folge meine Gründe für meine Ernährungs- und Therapie-Philosophie.

Bereits während der dreijährigen Ausbildung zur dipl. Ernährungsberaterin HF missfiel mir, dass der ganzheitliche Aspekt nicht berücksichtigt wird. So begab ich mich unmittelbar nach meiner Ernährungs-Fachausbildung auf die Suche nach einer Lehre, die meinem Wunsch nach integraler Therapeutik gerecht wurde. Erst zehn Jahre später durfte ich dann Ayurveda kennen lernen, ich war sofort begeistert und meine Suche hatte endlich ein Ende gefunden.

Was ist Ayurveda?

Ayurveda, wörtlich „das Wissen vom Leben“, gehört zu den ältesten heute bekannten Heilkünsten und stammt aus Indien. Ursprünglich mündlich überliefert, wurde diese Heilkunde vor über 5000 Jahren schriftlich festgehalten. Ayurveda ist eine ganzheitliche Lehre, die den Menschen als Einheit von Körper, Geist und Seele betrachtet. Ihre Therapieformen beinhalten u.a. Massagen, Ernährungslehre, Kräuterheilkunde, Edelstein- und Klangtherapie, Meditation und Yoga. Ayurveda ermöglicht, den Menschen in seiner biologischen Individualität umfassend zu verstehen und erlaubt es, auf den Klienten persönlich zugeschnittene Behandlungen durchzuführen. Die Prinzipien von Ayurveda richten sich nach den Naturgesetzen und sind damit unabhängig von Kultur, Religion oder Nation. Deshalb kann Ayurveda auch im Westen mit einheimischen Nahrungsmitteln und Kräutern erfolgreich praktiziert werden.

Was macht Ayurveda so speziell?

Ayurveda ermöglicht mir, die Naturgesetze zu erkennen, sie zu studieren und in meinen Lebensalltag einzubauen. Wir heutigen Menschen haben nämlich verlernt, selber zu beobachten und unsere eigenen Schlussfolgerungen zu ziehen; Schlussfolgerungen, die für unser persönliches Leben stimmen. Stattdessen werden heutzutage für alle Belange irgendwelche Experten beigezogen. Der Zivilisationsmensch hat meist den Bezug zu den ureigenen Bedürfnissen und naturgegebenen Wahrheiten verloren. Die Ayurveda-Philosophie hilft, mehr Vertrauen in die eigenen Wahrnehmungen zu haben, so dass man wieder selbständig denken, fühlen und handeln kann – losgelöst von den Meinungen anderer.

Die Kräfte und Begebenheiten der Natur zu studieren und diese analog auf das eigene Leben anzuwenden, ist wahrlich eine Herausforderung und braucht viel Übung und Erfahrung. Ziel meiner Behandlungen ist es, meine Klienten wieder ihren ureigenen Bedürfnissen näher zu bringen. Eine zentrale Frage hierbei ist also „Was brauche ich, was brauche ich nicht?“. Wie wenig der Mensch eigentlich braucht, ist oftmals nicht bekannt; dies realisiert man z.B. erst, wenn man mehrere Wochen lang auf einer Bergtour alles, was benötigt wird, in einem Rucksack mit sich schleppt – ca. 13kg! Wir leben im sinnlosen Überfluss und haben dabei den Blick für das Nötige, Sinnvolle und Brauchbare verloren. Dies zeigt sich unter anderem auch in der heutigen Ernährungsweise, mit welcher wir unnötig und sinnlos grosse Mengen kohlenhydrathaltiger Nahrungsmittel einverleiben, ohne dass diese wirklich gebraucht werden.

Meine Ernährungsphilosophie

Mit meinem Rucksack, der mit schulmedizinischem Ernährungswissen, Ayurveda-Philosophie und meinem analytischen Geist gefüllt war, bin ich vor ein paar Jahren auf die Reise gegangen und habe anhand eines Ernährungsexperimentes am eigenen Leib erfahren, wie entscheidend sich die Nahrungsauswahl auf das körperliche und geistige Wohlbefinden auswirkt. Schon bald ist mir klar geworden, dass die Kohlenhydratmast ein Hauptproblem der heutigen gesundheitlichen Probleme wie Übergewicht, Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen etc. darstellt. Dass es alleine mit einer kohlenhydratarmen Ernährung noch lange nicht getan ist und weitere Substanzen in den Nahrungsmitteln einen blockierenden Effekt auf die Verdauung und den Stoffwechsel ausüben müssen, war mir damals schon klar, aber welche Substanzen?

Weiter auf meiner Reise nach der „richtigen Ernährung“ bin ich auf verschiedene äusserst interessante Ernährungslehren gestossen. So hatten die folgenden Ärzte, Chemiker und Biologen auf die Entwicklung meiner Ernährungsphilosophie einen entscheidenden Einfluss: die russische Ärztin Galina Schatalowa, Dr. med. Wolfgang Lutz, Dr. F. X. Mayr, Dr. C.P. Ehrensperger, Dr. med. Waltraud Fryda, Umweltmediziner Klaus-Dietrich Runow, Lebensmittelchemiker Udo Pollmer, Prof. Dr. Loren Cordain, Dr. rer. nat. Johannes F. Coy, Dr. Nicolai Worm, Dr. med. Ulrich Strunz, Chemiker Fred W. Koch, Dr. Paolo Colombani, Prof. Alan Ebringer und die Biologin Elaine Gotschall. Sie alle öffneten mir die Augen für eine neue Sichtweise über die tatsächliche Bedeutung der Ernährung – einen Blickwinkel, der offiziell nur selten publiziert oder dann nur einseitig oder verzerrt wiedergegeben wird. Doch damit konnte ich mich bei meiner Suche nach einer praxiserprobten und praxistauglichen Ernährungsform, die gleichzeitig alle wichtigen Aspekte der oben genannten Ernährungslehren berücksichtigt, noch nicht zufrieden geben.

Erst im Jahre 2011 bin ich dann auf eine Kostform gestossen, die meinen Ansprüchen gerecht wurde, nämlich die Schaub-Kost. Die Schaub-Kost ist eine experimentelle Ernährungslehre, die vom Schweizer Ehepaar Paul und Milly Schaub in den sechziger Jahren entwickelt wurde. An Tausenden Klienten konnte sie bei vermeintlich unheilbaren Krankheiten grosse Linderung bis Heilung verschaffen. Diese Kostform beschränkt sich auf das wirklich Wesentliche, denn sie gibt dem Körper praktisch nur jene Nahrung, die er zum Aufbau der Körpersubstanz braucht und auch verwerten kann sowie die ein Minimum an Abfall bildet.

Meine Ernährungsberatungen gestalte ich individuell abgestimmt auf die persönlichen Wünsche und Bedürfnisse, das Krankheitsbild sowie die aktuellen Lebensumstände, jedoch immer mit dem Fokus, Kohlenhydrate zu reduzieren sowie Säuren und antinutritive Substanzen zu minimieren. Mit einer kohlenhydrat- und säurearmen Ernährung, die verdauungsfreundlich ist, zeigt sich allgemein eine Beruhigung der Situation, körperliche und psychische Beschwerden gehen zurück und die Menschen spüren sich und ihre eigenen Bedürfnisse wieder viel besser. Auf der Basis dieser Ernährungsform können auch individuelle weitere Unverträglichkeiten besser ermittelt werden, je nach genetischer Prädisposition. Die vielfältigen Auswirkungen der Ernährung auf die physische und psychische Verfassung, können auf meiner Homepage unter Ernährung\Ernährungsberatung eingesehen werden.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ich Sie auf Ihrem Genesungsweg ein Stück begleiten dürfte.

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